Deutschland · Nachhaltiges Bauen
Co-Founder & Investor
Was ist TRIQBRIQ?
Die Bauindustrie ist für rund 40 % der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. Beton und Ziegel dominieren seit Jahrhunderten — nicht weil es keine bessere Alternative gibt, sondern weil bislang niemand eine skalierbare gefunden hatte. TRIQBRIQ ist diese Alternative.
Der BRIQ ist ein patentierter Massivholzbaustein, der den Ziegelstein in seiner Funktion vollständig ersetzt — und ihn in jeder Dimension übertrifft. Schneller zu verbauen, klimaneutral in der Herstellung, vollständig kreislauffähig am Ende der Nutzungszeit. Kein Kleber, keine Schrauben, keine graue Energie. Ein Gebäude aus BRIQs ist nicht nur ein Gebäude — es ist ein CO₂-Speicher.
Was TRIQBRIQ von anderen Nachhaltigkeitsprojekten unterscheidet: Es ist keine Kompromisslösung. Die Technologie ist einfacher, schneller und günstiger als konventioneller Massivbau — Nachhaltigkeit ohne Mehrkosten. Das weltweit patentierte System schützt eine Idee, die das Potenzial hat, den globalen Gebäudebestand klimaneutral zu machen.
Das Geschäftsmodell setzt auf internationale Lizenzvergabe: Produzenten und Bauunternehmen weltweit können das System lizenzieren und lokal produzieren. Eine Skalierung, die mit klassischer Produktion nicht möglich wäre — und genau deshalb so wirkungsvoll ist.
Meine Rolle
Als wir TRIQBRIQ gegründet haben, gab es weder eine bauaufsichtliche Zulassung noch eine maschinelle Serienproduktion. Nur eine Idee, von der wir überzeugt waren. Gemeinsam mit meinem Mitgründer war ich der erste Investor der AG.
Mein Beitrag war es, den Rahmen zu schaffen, in dem das Unternehmen wachsen konnte: erste Strukturen, strategische Partner, ein Investorenkreis aus meinem Netzwerk, der bereit war, früh dabei zu sein. Danach habe ich das operative Geschäft bewusst den richtigen Leuten überlassen.
Genau das mache ich öfter — Unternehmen in der frühen Phase begleiten, bis sie eigenständig laufen. Dass TRIQBRIQ heute dort steht, wo es steht, freut mich schlicht sehr.
Was mich dabei am meisten erfüllt: Es geht hier nicht nur um eine Rendite. Mit TRIQBRIQ schaffen wir langfristig echte Werte — für Investoren, für die Baubranche und für unseren Planeten. Einen messbaren, positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu sein — das ist für mich das Modell, nach dem Unternehmertum heute funktionieren sollte.
5 Jahre TRIQBRIQ
2021 — Erste Bauprojekte in Stuttgart
Die ersten realen Bauprojekte mit TRIQBRIQ entstehen in Stuttgart. Proof of Concept in der Praxis: Der Holzbaustein funktioniert.
2022 — Stammwerk Tübingen
Ende 2022 beziehen wir unser Stammwerk in Tübingen. Mit gebrauchten KUKA-Robotern starten wir die ersten Versuche, den BRIQ maschinell herzustellen — kein fertiges System, sondern der Beginn eines langen Weges zur Serienproduktion.
2023 — Erstes Einfamilienhaus & Besuch von Ministerpräsident Kretschmann
Ein Doppel-Meilenstein: Das erste vollständig mit TRIQBRIQ errichtete Einfamilienhaus entsteht — und Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht persönlich das Unternehmen. Eine Anerkennung, die zeigt, dass TRIQBRIQ längst Teil der politischen Debatte um die Bauwende ist.
2024 — Neue Produktionsanlagen, Edeka Hannover & Besuch von Bundesminister Özdemir
Ein Jahr der Skalierung: Neue, kompaktere Produktionszellen mit schnelleren Robotern, der Edeka-Supermarkt in Hannover als erstes großflächiges Handelsprojekt, Messeauftritte — und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir besucht das Unternehmen persönlich.
2025/2026 — Serienfertigung & weltweites Lizenzgeschäft
Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2025 (Kategorie Produkte). Mitte 2026 Abschluss des langen Weges zur echten Vollautomatisierung: Eine Maschine, die weltweit bei Lizenzpartnern eingesetzt werden kann und serielle Produktion ermöglicht. Der Grundstein für die internationale Skalierung ist gelegt.